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Mars wegen falscher Herkunftsbezeichnung zu Ordnungsgeld in Milliardenhöhe verurteilt - Ernste Allgemeine Zeitung
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Mars wegen falscher Herkunftsbezeichnung zu Ordnungsgeld in Milliardenhöhe verurteilt

Washington – Wie die Ernste Allgemeine Zeitung soeben von ihrem USA-Korrespondenten Niko Laus erfahren hat, wurde Mars Inc. – Hersteller des weltbekannte Mars-Riegels – von einem Gericht ins Pennsylvania zu einem Ordnungsgeld in Höhe von 67 Milliarden Dollar verurteilt – das ist etwa das Doppelte des jährlichen Umsatzes des Unternehmens.

Was war vorgefallen?

Mariah Origin – eine 63-jährige Frührentnerin – ist seit Jahren auf gesunde Ernährung bedacht. Zu diesem Zwecke ist ihr die Herkunft der Produkte, die sie zu verspeisen plant, besonders wichtig. Tomaten kauft sie beispielsweise nur von Übersee, Cornflakes ausschließlich aus den USA, weil sie dort den Getreidebauern am meisten vertraut.

Doch angesichts der steigenden globalen Umweltverschmutzung, plante Mariah, alternative Strategien zu verfolgen. Produktionsstätten auf der Erde waren ihr nicht mehr vertrauenswürdig genug. Und da kam es ihr wie gerufen, als sie den Schokoriegel „Mars“ entdeckte.

In der sicheren Annahme, dieser würde auf dem Mars unter besonders günstigen klimatischen Bedingungen produziert, kaufte sie direkt 1000 Stück – ihr monatlicher Vorrat.

Da konnte ihre Entscheidung auch nicht von Vermutungen ihrerseits getrübt werden, die Riegel würden möglicherweise unter Dumping-Löhnen von kleinen, grünen Männchen produziert, deren Arbeitsbedingungen möglicherweise nicht den hiesigen Standards entsprächen.

Angetan von ihrer neuesten Entdeckung, tat Mariah die Information in ihrer wöchentlichen Bingo-Runde kund. Auch ihre Freundinnen konnte Sie bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen davon überzeugen, ihr Geld doch anstatt für Rheuma-Decken lieber für Mars auszugeben.

Doch schnell klärte sich der Irrtum auf. Nachbar Brad Snickers, der die Damen wie immer von seinem Wohnzimmerfenster aus beobachtet hatte, meinte kurz darauf zu Mariah, er habe vor kurzem – als er einmal nicht aus dem Fenster geschaut habe – im Fernsehen eine Dokumentation über Schokoriegel gesehen. Da sei auch erwähnt worden, dass Mars lediglich auf der Erde produziert würde.

Auf Nachfrage bei seinem Neffen Thomas Snickers – seinerseits Hersteller eines bekannten, nicht näher benannten Schokoriegels – wurde Brads Einschätzung bestätigt.

Thomas, der sich betrogen fühlte, legte sodann Klage vor Gericht ein. Er argumentierte, dass sich Mars durch Irreführung der Kunden einen unlauteren Wettbewerbsvorteil verschaffe.

Das Gericht gab ihm nun Recht. Zwar – so das Gericht – könne man auch auf die Idee kommen, dass der Name des Riegels bspw. von einem Segelschiffmast oder sogar von einem römischen Kriegsgott herrühre, doch sei zweifellos aus Sicht des Kunden die Herkunftsbezeichnung die naheliegendste Erklärung. Mars müsse nun in Zukunft seine Verpackungen deutlich mit dem Hinweis „Ausschließlich aus terrestrischer Produktion“ versehen. Auch die Höhe des Ordnungsgeldes ist nach Ansicht des Gerichtes angemessen: „Bald ist der Dollar doch eh nichts mehr wert. Das müssen wir berücksichtigen“, so das Gericht.

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Christian Küchler
Über Christian Küchler

Christian Küchler ist Gründer der Ernsten Allgemeinen Zeitung und momentan alleiniger Betreiber. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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