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Mainz/Wiesbaden - Rechts überholen und Erregung öffentlichen Ärgernisses wird hart bestraft - Ernste Allgemeine Zeitung
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Mainz/Wiesbaden – Rechts überholen und Erregung öffentlichen Ärgernisses wird hart bestraft

Auch schleimen hilft nicht weiter

Dieses Bild steht unter der GNU Free Documentation License

Mainz/Wiesbaden – Wie keinem Bericht der Mainzer Polizei zu entnehmen ist, hat es am gestrigen Dienstag gleich zwei Gesetzesverstöße fast zeitgleich an einem Ort gegeben. Tatort ist die Nordseite der Schiersteiner Brücke.

Rechts auf dem Seitenstreifen überholt

Dort habe man am späten Nachmittag gegen 17 Uhr einen Rechts-Überholvorgang, der nach § 5 Abs. 1 StVO ausdrücklich nicht gestattet sei beobachtet. Hinzugekommen sei, dass dafür in dreister Weise der Seitenstreifen benutzt worden sei. Täterin ist eine nicht näher benannte Schnecke. Diese habe sich nicht an das übliche Schneckentempo auf der Schiersteiner Brücke gehalten und habe einfach auf dem Seitenstreifen die Fahrzeuge links neben ihr passiert. Wie gefährlich dieser Vorgang gewesen sei, zeige auch, dass die Schnecke ins Rutschen geraten sei.

snail-1877_640 Die Entschuldigung der Schnecke, sie habe schnellstmöglich von Wiesbaden nach Mainz umziehen wollen, nahmen die Beamten der Schnecke zwar ab und zeigten hierfür auch großes Verständnis. Dennoch sei sie umgehend wieder ins hessische Ausland abgeschoben worden, da sie sich nicht habe ausweisen können. Außerdem könne man solch schmierige Mitbürger in Mainz nicht gebrauchen.

Die Wiesbadener Behörden haben diesen Vorfall übrigens zum Anlass genommen, das Radarmessgerät auf der Brücke abzubauen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h sei sowieso nur in Ausnahmefällen erreichbar. Wo das Gerät in Zukunft stehen soll, ist allerdings noch unklar. Es wird noch nach einem Ort gesucht, wo das Gerät voraussichtlich nicht unbeschäftigt bleibt.

Die Schnecke hat hingegen Anzeige wegen Beleidigung gegen die Polizeibeamten erstattet. Man habe sie mehrmals in anrüchiger Weise als „Schnecke“ bezeichnet.

Nudismus kann nicht geduldet werden

Damit abesnail-57860_1280r noch nicht genug. Als die beiden Herren in Uniform wieder weiterfahren fahren gewollt hatten, hatten sie eine weitere Schnecke entdeckt. Ihr konnten sie zwar keinen Verkehrsverstoß zur Last legen, doch hatte die Schnecke ganz eindeutig gegen eine Strafnorm verstoßen. Sie hatte sich offenbar schon vor geraumer Zeit entblößt gehabt und war wohl ebenfalls auf dem Weg nach Mainz.

Auch hier ließen die Beamten den Einwand der Schnecke, sie sei eine Nacktschnecke, sie könne nicht anders und außerdem wäre Bekleidung sehr hinderlich und gehe schlecht im Verkehr, nicht gelten.

„Hier dulden wir so etwas nicht. Wir sind schließlich nicht in Kostheim. Da kann sie noch so viel schleimen“, so einer der Beamten.

Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses eröffnet.

Der Verkehr kam am Montag – wie immer – bis in den frühen Abend fast zum Erliegen. Weitere Vorkommnisse sind nicht genannt.

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Christian Küchler
Über Christian Küchler

Christian Küchler ist Gründer der Ernsten Allgemeinen Zeitung und momentan alleiniger Betreiber. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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