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Fußball bald verboten - Ernste Allgemeine Zeitung
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Fußball bald verboten

Innenminister mit gewagtem Vorstoß

Dass es beim Fußball durchaus nicht immer zimperlich zugeht und ab und an auch Tränen fließen, ist allseits bekannt. Verbieten wollte den Volkssport aber bisher noch niemand ernsthaft.

Die Zeit des Nimbus der Unbeseitbarkeit scheint für den Fußball aber bald Vergangenheit zu sein. Wenn der Entwurf eines neues Staatsvertrages, auf den sich die Innenminister/-senatoren der 16 Bundesländer geeinigt haben, verbindlich wird, können die Polizeibehörden bald ganz legal jedes somit illegal veranstaltete Fußball-Spiel auflösen und saftige Strafen gegen Veranstalter und Teilnehmer verhängen. Die Veranstaltung eines Fußball-Spiels soll im Übrigen strafbewehrt sein, während bei der bloßen Teilnahme noch großer Diskussionsbedarf zwischen den Ländern besteht.

Die Polizei-Gewerkschaft DPolG freut sich über die Initiative der Bundesländer:

„Wir könnten einiges an Personal einsparen. Außerdem müssten wir nicht mehr so oft Entschädigungen an die Beamten zahlen, wie dies momentan der Fall ist, wenn sie wieder einmal von einer Horde Hooligans verdroschen worden sind, weil sie sich nicht wehren konnten, ohne dass ihnen der Vorwurf von Polizeigewalt entgegengehalten wird.“

Auch könne man die Bestellungen von Schlagstöcken, Tränengas und Wasserwerfern auf ein Minimum herabsetzen.

Die Minister begründen ihren Vorstoß mit den durch vielseitigen durch den Fußball hervorgerufenen Gefahren:

Foto von Armin Kübelbeck, unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

Foto von Armin Kübelbeck, unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

Es werde beim Fußball schließlich regelmäßig geschossen und oftmals sogar geköpft. Solche Gräueltaten gelte es zu verhindern. Darüber hinaus komme es ab und an vor, dass ein Spieler gar rot sehe.

Da sei auch der Strafraum nicht mehr geeignet, die Aggressoren im Zaum zu halten. Auch zeitweise von der verteidigenden Mannschaft errichtete Mauern seien kein hinreichender Schutz.

Der DFB hat für kommende Woche eine Stellungnahme angekündigt, von welcher man sich nach eigenen Angaben einiges bierhofft.

Die Fans haben hingegen haben ebenfalls für die kommende Woche bereits Demonstrationen geplant. Fußball sei mittlerweile nicht mehr aus Deutschland wegzudenken. Spieler würden götzenhaft verehrt.

„Wenn die das wirklich machen, hetzen wir den Hulk auf sie. Vielleicht können wir sogar Zecke Neuendorf für uns gewinnen. Der beißt sich da rein.“, so ein anonymer Fan.

Auch der Ex-Profi Albert Streit hat angekündigt, mit von der Partie zu sein. Allerdings herrscht noch Disput zwischen ihm und den Organisatoren.

Die Innenminister hingegen bleiben von diesen Ankündigungen scheinbar unberührt. Der nordrhein-westfälische Vertreter war jedenfalls laut seines Sekretariats nicht zugegen: er sei passionierter Jäger.

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Christian Küchler
Über Christian Küchler

Christian Küchler ist Gründer der Ernsten Allgemeinen Zeitung und momentan alleiniger Betreiber. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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