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Facebook vier Stunden nicht erreichbar – Grund: Zu viel Müll - Ernste Allgemeine Zeitung
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Facebook vier Stunden nicht erreichbar – Grund: Zu viel Müll

Spam-Filter hoffnungslos überlastet

Fluchen, Jauchzen, Verständnislosigkeit und gar Verzweiflung hat sich heute Nachmittag zwischen 14 und 18 Uhr vor Computern, Tablets und Smartphones weltweit breit gemacht. Ca. 98 % der 9-60-Jährigen waren zu dieser Zeit online gewesen, um mit Freunden zu chatten, Selfies hochzuladen, alles Mögliche Sinnlose zu liken und jede Menge unnützer Kommentare abzugeben.

Doch urplötzlich wurde die Freude an der Beschäftigung Nr. 1 der Weltbevölkerung in Genervtheit und Wut transformiert. Keiner konnte mehr die Facebook-Seite erreichen. Auch sämtliche Apps des Unternehmens erfreuten sich lediglich an ausgiebigem Laden. Eine Kommunikation war nur noch über WhatsApp oder- für denjenigen, der noch wussten wie, – per Anruf oder SMS möglich.

„Ohne WhatsApp wäre es vermutlich bundesweit zu Ausschreitungen gekommen“, meint ein Sprecher der Bundespolizei.

So habe man die Lage über den kompletten Zeitraum im Griff gehabt. Einzelne Suizid-Versuche habe es allerdings gegeben. Doch sei es darüber hinaus letztlich nur vereinzelt zu Sachbeschädigungen in Form von gewaltsam aus dem Fenster geworfenen oder zertrampelten Computern und ähnlichen elektronischen Geräten gekommen. Nachdem viele Entzugskliniken kurzfristig wegen Überfüllung schließen mussten, haben die meisten von ihnen mittlerweile wieder geöffnet.

Ursache für den Ausfall ist nach Angaben von Facebook ein testweise eingesetzter Spam-Filter. Dieser habe zwar ordnungsgemäß und sogar besser als erwartet funktioniert, doch habe man die durch ihn verursache Auslastung unterschätzt. So seien 90 % der Server abgestürzt, weil der Filter etwa drei Viertel des Inhalts als Müll erkannt habe und entsorgen habe wollen, was letztlich eine Überlastung des Arbeitsspeichers verursacht habe. Insbesondere seien zahlreiche private Nachrichten als inhaltsleer erkannt worden.

Verschlimmert habe sich die Lage dadurch, dass der Filter auch eine rudimentäre Rechtschreibprüfung aller Inhalte vornehme. Dies wollte man den Benutzern als besonderen Service anbieten. Doch in vielen Fällen habe der Filter den Inhalten kein Sprache zuordnen können, was dann in einer Endlosschleife geendet habe.

Aufgrund der milliardenfachen Nutzeranfragen der Suchtis habe man die Server schließlich erst vom Netz nehmen und offline neu starten müssen. Dies dauere eben seine Zeit.

Facebook hat den Filter nun wieder herausgenommen und bemüht sich um eine nutzerfreundliche Lösung. Wie diese aussehen soll, ist allerdings noch unklar. Gerüchten zufolge will das Unternehmen den Filter nun erst einmal an Affen ausprobieren. Ob es da neue Erkenntnisse geben wird…

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Christian Küchler
Über Christian Küchler

Christian Küchler ist Gründer der Ernsten Allgemeinen Zeitung und momentan alleiniger Betreiber. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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