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China-Restaurant-Betreiber wegen Halloween vor dem Ruin - Ernste Allgemeine Zeitung
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China-Restaurant-Betreiber wegen Halloween vor dem Ruin

Tod von Goldenem Drachen an Halloween

Essen – Diesen Abend wird Seung-Hoin Chin so schnell wohl nicht vergessen. Am Rande des Bankrotts befindet sich der China-Restaurant-Betreiber laut eigenen Angaben seit jenen Ereignissen.

Dabei wollte Chin wie immer um 18 Uhr sein Restaurant „Goldener Drache“ für die Gäste öffnen, um ihnen verschiedenste fernöstliche Speisen zu servieren. Doch dazu kam es nicht. Bereits kurz vor 18 Uhr hatte es an der Tür geklingelt. DracheChin, der wie immer freundlich öffnete, konnte seinen Augen kaum. „Süß Sauer“ skandierten furchterregende Wesen, wie sie sonst nur in Schauermärchen vorkommen. Dabei beginnt Chin für gewöhnlich erst mit Ladenöffnung damit, sich in einen Vollrausch zu saufen. Es war also offenbar keine Einbildung.

Chinesisches EssenUnter den Wesen hatte sich offenbar herumgesprochen, dass Chin ein breites Spektrum an süß-sauer anbiete. So musste er sämtliche Vorräte an „Ente süß-sauer“, „Schweinefleisch mit Gemüse süß-sauer“ sowie die Nummern 4-12 süß-sauer herausgeben. Fast seine gesamten Vorräte seien ihm nun abhandengekommen, so Chin.

Da die Wesen seinen Plänen mit dem Restaurant ziemlich in die Suppe gespuckt hätten, wisse er nun überhaupt nicht mehr, was er servieren solle.

Doch als wenn das Schicksal Chin noch nicht genug getroffen hätte, kam es kurz darauf noch dicker. Das Ordnungsamt hatte auf unerklärliche Weise Wind davon bekommen, dass Chin den Wesen seinen süßen Pflaumenwein übergeben hatte. Nun drohen ihm der Entzug seiner Lizenz und ein Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro wegen Verstoßes gegen § 9 Abs. 1 des Jugendschutzgesetzes, weil er alkoholische Getränke an Minderjährige abgegeben habe.

Chin selbst kann das nicht nachvollziehen.

„Ich wulde elplesst. Nein, sie haben mich sogar dazu gezwungen. Del eine – del, del ganz blass wal uns so spitze Zähne hatte – hat gesagt, el wülde mil das Blut aussaugen.“

Eine anToddere habe gedroht, ihn zu verhexen. Ein weiter habe mit seiner Kettensäge herumgefuchtelt. Noch einer, der sich „Sensenmann“ genannt habe, hätte gemeint, dass ausschließlich lebendes Getreide seinen Hunger stillen könne. So habe Chin ihm sein ganzes Reisfeld überlassen müssen. Schließlich habe er sich den restlichen Forderungen aber beugen müssen, als ein letzter ihm die Hölle habe heiß machen wollen.

„Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, dass wir ihn damit davonkommen lassen“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das ist das bittere Ende eines Tages, der nach Chins Geschmack ganz anders hätte laufen sollen.

Das letzte Wort in der Sache wollen wir allerdings Chin, der uns gegenüber ziemlich sauer wirkte, erteilen:

„Solche Hunde blate ich fül gewöhnlich eigenhändig!“

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Christian Küchler
Über Christian Küchler

Christian Küchler ist Gründer der Ernsten Allgemeinen Zeitung und momentan alleiniger Betreiber. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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